Heimskandal: Pfarrer bat zur “Reinigung”
OSTERREICH
Kurier
Der sensationellen Entscheidung des Bundessozialamtes, einem ehemaligen Heimkind eine staatliche Pension zukommen zu lassen (der KURIER berichtete in der Sonntag-Ausgabe) , liegt ein tragisches, persönliches Schicksal zugrunde.
Die gebürtige Salzburgerin Heike K., 68, (Name von der Redaktion geändert) lebt heute in Deutschland. Als Kind wurde sie missbraucht, mit 14 wurde sie schwanger, mit 16 in das Tiroler Fürsorge-Erziehungsheim St. Martin in Schwaz gesteckt. “Das war für sie der Horror”, sagt ihr Anwalt Christian Sailer. Heike K. lebt heute zurückgezogen. Die Pension wurde ihr zuerkannt, da sie schwere psychische und physische Probleme hat, die auf Verbrechen zurückgehen, die in St. Martin verübt wurden.
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