Franziskus auf dem Stuhl Petri

VATIKAN
Heise

Peter Bürger 14.03.2013

Die Kardinäle haben einen Papst der Armen gewählt, der mit revolutionären Gesten einen neuen Weg der Geschwisterlichkeit ankündigt – ein katholischer Kommentar

Ein Papst, der sich vor seinem Segensgebet zuerst vor den Menschen neigt, ja niederbeugt und als ein Bedürftiger unter Geschwistern zeigt, das hat es in der dokumentierten Geschichte der Römischen Kirche so noch nie gegeben – selbst bei Johannes XXIII nicht (Ein “wirklicher Christ” als Papst). Was die Welt am Mittwochabend auf dem Petersplatz zu sehen bekam, ist fast zu schön um wahr zu sein. Der neue Bischof von Rom kommt nach eigenem Bekunden “vom Ende der Welt”. Er sagt als erstes ganz einfach: “Guten Abend!” Er verspricht, einen gemeinschaftlichen Weg zu gehen, bei dem er – in präziser Entsprechung zur Kirchenkonstitution des letzten Reformkonzils – die Gemeinschaft aller zuerst nennt.

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