Schon wieder ein Übergangspapst

DEUTSCHLAND
Zeit

Erneuerung in der Katholischen Kirche tut not – doch statt eines agilen Reformers wählten die Kardinäle nur einen Übergangspapst, kommentiert W. Thielmann.

Die Kardinäle sind alt und ängstlich geworden. Sie haben einen der ihren zum Papst gemacht, einen, der alt ist und ihre Angst versteht. Es muss etwas geschehen, aber es darf nichts passieren. So haben sie den zweiten Übergangskandidaten in Folge gewählt. Immerhin, der Vorgänger hat Franziskus einen neuen Trumpf in die Hand gegeben: Er kann zurücktreten.

Der Jesuit Jorge Mario Bergoglio, ein volksnaher, betagter Wissenschaftler, leitet nun die Katholische Kirche, einer, der schon im vergangenen Jahr, mit 75, dem Papst seinen Abschied als Erzbischof anbieten musste. So verlangte es das Kirchengesetz. Als Vorsitzender der argentinischen Bischofskonferenz bekam er schon vor zwei Jahren einen Nachfolger.

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