Kirche deckt Verdachtsfall selbst auf
OSTERREICH
Kurier
Anschuldigungen gegen Pfarrer. Die Erzdiözese hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Man hat der katholischen Kirche seit Jahren vorgeworfen, bei Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs in ihren Reihen zu mauern, zu verharmlosen, zu vertuschen.
Im jüngsten Fall, der sich in einer Pfarre in Wien-Simmering zugetragen haben soll, ging der Anstoß für Ermittlungen gegen einen Pfarrer aber allen Anschein nach von der katholischen Kirche selbst aus. Wie berichtet, wird ein Priester verdächtigt, vor wenigen Monaten einen Jugendlichen sexuell missbraucht zu haben. Darüber hinaus ordnete die Staatsanwaltschaft Wien wegen Verdachts der Kinderpornografie eine Hausdurchsuchung an – der Computer des Geistlichen wurde vergangenen Freitag beschlagnahmt.
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