Priester Hanno R., der in den sozialen Medien als moderner „Influencer für Gott“ unterwegs war, steht nach einem schockierenden Fund vor Gericht: Ermittler entdeckten auf seinen Festplatten tausende Dateien mit kinderpornografischen Inhalten. Das Urteil überrascht durch seine Milde – und lässt Fragen offen.
Der tiefe Fall des Social-Media-Priesters
Noch vor Kurzem präsentierte sich Hanno R. als die hippe Zukunft der katholischen Kirche. Doch mit der Razzia in seinem Pfarrhaus vor zwei Jahren zerbrach diese Fassade: In seinem Arbeitszimmer fanden die Ermittler auf einem halben Dutzend Festplatten Tausende Dateien mit sexuellen Gewaltdarstellungen an Kindern.
Am Montag musste sich der ehemalige Priester vor dem Landgericht Recklinghausen verantworten. Mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze gab er an, seit der Razzia vom Dienst suspendiert zu sein – aber weiterhin monatlich 3000 Euro netto aus Kirchenmitteln zu beziehen.
Ein Teil der Dateien enthielt nach Angaben der Staatsanwaltschaft schwerste Missbrauchsdarstellungen – die Details ersparen wir euch an dieser…
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